In der Nachspielzeit gelingt dem FC Kölliken im 2.-Liga-Derby gegen den FC Rothrist der 3:3-Ausgleich.

Das 2.-Liga-Derby zwischem dem FC Rothrist und dem FC Kölliken endete ohne Sieger. In der 94. Minute erzielte Atdhe Kadrijaj per Kopf den 3:3-Ausgleich für die Gäste, die bis zur 67. Minute mit 2:1 in Führung lagen und so doch noch einen Punkt mit nach Hause nehmen konnten. Bereits zur Pause hatte es nach Toren von Albert Marku (30. Minute) und Alessio Falzarano (44.) unentschieden gestanden. Im unterhaltsamen zweiten Durchgang legte zuerst der kurz zuvor eingewechselte Severin Dätwyler nach einem Eckball per Kopf (59.) auf 2:1 vor, ehe Volkan Karaboga (67.) und Michal Rakovan (74.) die Partie zwischenzeitlich zugunsten des FC Rothrist drehten.

Dem Terrain in Othmarsingen hätte eine Spielverschiebung besser getan. Vieles, was passierte, war im Morast Zufall.

Der 2.-Ligist FC Kölliken erlebte am Sonntag in Othmarsingen eine Partie auf tiefem Terrain sprich im Morast. «Der Anpfiff stand auf der Kippe und der Platz war grenzwertig», meinte Kölliken-Trainer Marco Wüst. Doch obwohl eine Stunde vor dem Spiel Starkregen einsetzte, liess der Schiedsrichter die Teams antreten. Regulär waren die Bedingungen aus Sicht von beiden Vereinen zu keinem Zeitpunkt. «Sehr viel war Zufall», befand Wüst, der sich über das 6:2 nicht recht freuen konnte, sondern froh war, dass seine Spieler und die des Gegners auf der rutschigen Unterlage unverletzt blieben. Weniger gut überstand der Rasen, der teilweise unter Wasser stand, den Match. In Othmarsingen rechnet man mit einem finanziellen Schaden von mehreren tausend Franken. Es ist ungewiss, wann der Platz wieder bespielbar sein wird.

Die sportlichen Fakten rückten in den Hintergrund, sprechen aber für sich. In der 2. Minute schoss Ilir Thaqi das 1:0. Goran Antic verwertete den ersten von fünf Foulpenalties (!) nach einer Viertelstunde zum 2:0. Dem 3:0 durch Thaqi (28.) folgte der Elfmetertreffer von Othmarsingens Driton Vrella und Manuel Bürgissers 2:3 (34). Albert Marku erzielte vom Penaltypunkt in der 53. Minute das 4:2 und war im Nachschuss eines Strafstosses (80.) erneut erfolgreich. Zwei Minuten vor Abpfiff vollendete Marku einen Konter zum 6:2.

Othmarsingen – Kölliken 2:6 (2:3)

Falkenmatt. – 70 Zuschauer. – SR: Karabacak. – Tore: 2. Thaqi 0:1. 15. Antic (Foulpenalty) 0:2. 28. Thaqi 0:3. 30. Vrella (Foulpenalty) 1:3. 34. Bürgisser 2:3. 53. Marku (Foulpenalty) 2:4. 80. Marku (Nachschuss Foulpenalty) 2:5. 88. Marku 2:6.

Othmarsingen: Russo; Casey Specker (32. Kirutharan), Villiger, Bürgisser (80. Balakumar), Volger; Balakumar (46. Hajrullah), Jamie Specker (70. Bushaj), Vrella, De Sousa; Pjetri; Zeqiraj.

Kölliken: Grob; Wälty, Nico Dätwyler, Berisha, Mujanovic; Tishuki (73. Mohammed), Roskovic (82. Jakovljevic), Antic, Kadrijaj (80. Severin Dätwyler), Thaqi; Marku.

Bemerkungen: Othmarsingen ohne Domgjoni, Arsic, Vaho, Bieri (alle verletzt), Milosevic (nicht qualifiziert), Markaj, Bushaj, Baalbaki  (privat), Qorolli (Beruf). Kölliken ohne Zgraggen, Scheidegger, Flükiger, Amstutz, Ameldia, Dussin (alle verletzt), Kryeziu (gesperrt). – 63. Othmarsingen verschiesst Penalty.

Quelle: Zofinger Tagblatt

Der FC Kölliken gewinnt sein erstes Meisterschaftsspiel der neuen 2.-Liga-Saison gegen den FC Gontenschwil mit 2:1.

Spät verkam der erste Meisterschaftsauftritt des FC Kölliken in der neuen 2.-Liga-Saison doch noch zu einer erfolgreichen Darbietung. In der 92. Minute schoss Goran Antic die Kölliker im Heimspiel gegen den FC Gontenschwil vom Elfmeterpunkt aus mit 2:1 in Führung, wenig später war die Partie zu Ende. Zuvor sah es in einer über weite Strecken ereignislosen Partie nach einem gerechten Unentschieden aus. Für die wenigen Höhepunkte sorgten Albert Marku, der in der 57. Minute das 1:0 für den Gastgeber erzielte, und Vojan Cvijanovic, der zehn Minuten später nach einem Freistoss zum 1:1 abstaubte.

Quelle: Zofinger Tagblatt

Am Samstag, 08.06.2019 kommt es zur Finalissima in Kölliken. Unsere erste Mannschaft spielt ab 17:00 Uhr gegen Aarau. Wenn wir unser Spiel gewinnen und unser Konkurrent Klingnau in Lenzburg verliert, wären wir Aargauer Meister 2019! Dafür benötigen wir möglichst viel Unterstützung und hoffen, dass möglichst viele Zuschauer den Weg auf die Walke finden und unsere Mannschaft unterstützen.

Kölliken wahrt mit dem 2:1 gegen Gontenschwil die Chancen auf den Aufstieg

«Was ist los, was macht ihr?», schrie Dany Bolliger nach gut einer Stunde aufs Spielfeld. Der Co-Trainer des FC Gontenschwil war ratlos ob dem, was seine Mannen zeigten. Da passte wenig zusammen im Aufbau, geschweige denn im Abschluss. Die Kölliker wirkten als die bessere Mannschaft, obwohl sie selber auch nicht besonders überzeugend auftraten. Der Gastgeber war zwar mehr in Ballbesitz und traf öfters vor dem gegnerischen Gehäuse in Erscheinung. Wirklich zwingend waren aber auch die Möglichkeiten der Platzherren nicht. Zweimal jedoch profitierte der FC Kölliken davon, dass die Abwehr der Gäste nicht auf der Höhe ihrer Aufgaben war. Zuerst nutzte Robin Hängärtner nach 55 Minuten aus, dass die Verteidigung der Gontenschwiler zu wenig schnell zurückgeeilt war. In der 64. Minute liess sich Albert Marku nicht zweimal bitten und nutzte einen Abwehrschnitzer zum 2:1.

Über sich selbst geärgert
Der erste Jubelmoment gehörte am Samstagabend aber Gontenschwil. In der 22. Minute legte sich Dominic Hug den Ball für einen Freistoss aus rund 25 Metern zurecht. Sein Geschoss kam Richtung Mauer, die dem runden Leder einen Richtungswechsel bescherte und es unhaltbar abfälschte. FCK Goalie Daniele Persichini musste sich geschlagen geben, und bei den Einheimischen begann das grosse Fluchen. Hier einer, der sich über sein missglücktes Zuspiel ärgerte, da einer, der sich lauthals über den falsch berechneten Laufweg des Mitspielers enervierte, da einer, der nicht einverstanden war mit der Entscheidung des Unparteiischen. Die Laune der Kölliker wurde nicht besser, nachdem Goran und Fabian Böni nach einer halben Stunde ihre Kopfbälle knapp übers Tor fliegen sahen und in der 40. Minute Hängärtners Treffer wegen Abseits nicht zählte.

Spätestens nach Antics Freistossknaller in der 43. Minute, den Gontenschwil-Goalie David Schaffner gerade noch parierte, machte deutlich: Kölliken wollte einen Sieg landen, um den Anschluss an Leader Klingnau nicht zu verlieren. Das 1:1 und das 2:1 innert zehn Minuten sorgten für die verdiente Wende und die Kölliker hätten letztlich höher gewinnen können – vergaben aber noch einige passable Chancen.

 

Der FC Rothrist und der FC Kölliken trennen sich mit 1:1.
Beide Teams profitieren von einem glücklichen Treffer.

Für uns ist dieser Punkt sicher besser als für die Rothrister», erklärte Köllikens Captain Marco Werthmüller, «in den ersten 60 Minuten haben wir die Partie dominiert, aber in der Schlussphase sind wir etwas anfällig geworden und müssen letztlich froh sein, den einen Zähler ins Trockene gebracht zu haben.» Bei seinem Gegenüber, Rothrists Captain Ardijan Kqira, war die Gefühlslage etwas anders: «Für uns ist das eher ein schlechter Punkt, weil wir zuhause unbedingt gewinnen wollten und vor allem in der zweiten Halbzeit auch genügend Chancen gehabt hätten, ein zweites Tor zu erzielen.»

Obwohl der Favorit aus Kölliken schneller in die Begegnung gefunden hatte, gingen die Einheimischen schon früh in Führung. In der 9. Minute wurde ein weiter Ball aus der eigenen Hälfte von Raffaele Babele per Kopf in den Lauf von FCR-Stürmer Volkan Karaboga weitergeleitet. Dieser fackelte nicht lange und bezwang FCK-Goalie Ramon Grob, der das Leder nicht mehr entscheidend abwehren konnte. Was von aussen den Anschein machte, bestätigten die Kölliker auf dem Platz lautstark: Karaboga war höchstwahrscheinlich aus einer Abseitsposition gestartet.

Die Gäste schüttelten sich und drückten weiter. Stürmer Albert Marku boten sich gegen eine in Hälfte eins nicht immer sattelfeste Rothrister Defensive in der 17. beziehungsweise 41. Minute zwei gute Möglichkeiten, um auszugleichen. Auf der anderen Seite hätte Babele in der 38. Minute nach einer schönen Popaj-Flanke in die Mitte durchaus auf 2:0 stellen können.

So ging es mit einer knappen Führung der Gastgeber in die Pause – zumindest deutete alles darauf hin. Doch Sekunden vor dem Gang in die Garderobe brachte Lukas Zgraggen von der rechten Seite einen Ball im hohen Bogen Richtung weiten Pfosten. Rothrist-Torhüter Kay Trost griff unbedrängt nach dem Leder, obwohl dieses vielleicht sogar am Tor vorbeigeflogen wäre. Und das hatte für ihn unschöne Folgen: Irgendwie schaffte er es, das Spielgerät hinter die Linie fallen zu lassen. Ausgleichende Gerechtigkeit hätte man sagen können. Für Trost ist diese Sicht der Dinge aber wohl kein Trost.

Die ersten beiden Halbchancen nach dem Seitenwechsel gehörten wieder dem immer noch ungeschlagenen Tabellenleader. Doch so richtig zwingend wurden die Kölliker nicht mehr. Je länger die Partie dauerte, umso mehr baute der ohne einige Stammspieler angereiste Gast schliesslich ab – und ermöglichte es den Einheimischen damit, ihrerseits nach drei Punkten zu streben. Torhüter Grob rückte immer mehr ins Zentrum des Geschehens und musste in den letzten zehn Minuten gleich dreimal retten. Sowohl Karaboga zweimal per Kopf als auch der eingewechselte Josias Mikalay per Weitschuss vermochten aber nichts mehr daran zu ändern, dass auch das zweite Derby der Rückrunde für den FCK mit einer Punkteteilung endete.

Kölliken trifft beim 5:1 gegen Frick auf, wie man es vom Leader erwartet

Anspiel, Angriffsauslösung, Schuss auf Tor – der FC Kölliken machte gegen Frick von der ersten Sekunde an klar, dass er vor Heimpublikum den elften Sieg der Saison schaffen wollte. Frick trat im Gegenzug auch sofort erstmals gefährlich im gegnerischen Strafraum in Erscheinung und machte deutlich, dass man dem Leader keinen Zähler schenken wollte. «Wir mussten hart arbeiten für die Punkte», befand Kölliker-Trainer Marco Wüst denn auch nach dem Schlusspfiff, obwohl das Resultat anderes vermuten liess. Mit 5:1 schicket der FCK die Fricker heim. Es hätte sogar 7:3 stehen können, hätten alle Tore gezählt, sprich wären nicht drei wegen Offside aberkannt worden.

Die Ruhe bewahrt
Mit «hart arbeiten» sprach Wüst wohl auch die Gangart an, die die Equipen anschlugen. Es wurde geschubst und gerempelt, hier ein Aufschrei und einer, der sich am Boden wälzte, da eine geahndete Schwalbe oder ein Nachtreten. Meist ärgerten sich die Ersatzspieler und Betreuer lauter über Schiedsrichterentscheide und das Verhalten gewisser Spieler als die Akteure auf dem Platz. «Ja, es war ein Kampfspiel», bestätigte Wüst, «aber ich denke, das meiste war legitim». Ein Foul dastand am Anfang des 1:0 für die Kölliker, als Dario Dussin in der 21. Minute einen Freistoss direkt verwandelte. In der 40. Minute stellte Fricks Gian Luca Venzin aus abseitsverdächtiger Position auf 1:1. «Auf den Ausgleich haben wir gut reagiert, liessen uns nicht aus der Ruhe bringen und starteten gut in die zweite Halbzeit», analysierte Marco Wüst. Das 2:1 in der 47. Minute sei wohl der Knackpunkt gewesen. Kevin Burkhards Eckball kam zu Marco Werthmüller, der auf Fabian Böni weiterleitete, welcher aus drei Metern zum 2:1 einschoss. In der 62. Minute provozierte Goran Antic im Strafraum ein Foul. Den fälligen Penalty verwandelte Dario Dussin souverän.

In der Folge sorgten die vielen anwesenden Junioren für Stimmung. Sie hatte zuvor als Premiere auf der Walke als Einlaufkids die Spieler aufs Feld begleitet oder standen als Balljungen- und mädchen im Einsatz. Auch ihnen zeigte Ilir Thaqi, wie man als Ersatzspieler zum Joker wird. Knapp einen Minute war er auf dem Platz, als er einen Unachtsamkeit der Fricker Defensive ausnutze und das 4:1 schoss. Ein Missverständnis zwischen Goalie und Abwehr ermöglichte Severin Dätwyler doch noch einen Treffer. Mit dem 5:1 in der 90. Minute schloss er den Torreigen. «Ich sagte meinen Spielern, sie sollen diesen hohen Sieg geniessen und darum am Dienstag wieder fit in Training kommen», so Marco Wüst. Schliesslich wartet mit dem Spiel in Rothrist am Samstag ein Derby auf die Kölliker.

Der FC Oftringen holt beim 0:0 gegen den Leader FC Kölliken einen Punkt.

«Du hast richtig gemerkt, dass es der Rückrundenstart war», erklärte Oftringen-Trainer Giuseppe Aversa, «beidseits war es vor allem ein Abtasten.» So dauerte es auch mehr als eine Viertelstunde, bis erstmals Gefahr aufkam. Zuerst war es der Kölliker Dario Dussin, der den Ball – aus allerdings sehr spitzem Winkel – auf das Oftringer Tor brachte und keine Minute später versuchte es auf der Gegenseite Marc Leuppi aus ähnlicher Position erfolglos. Weiterlesen

Der FC Kölliken setzt auf Kontinuität und geht in der kommenden Saison mit dem Trainer der 1. Mannschaft, Marco Wüst, in die vierte Spielzeit.

Marco Wüst leistet – sowohl mit der 1. Mannschaft wie auch im Umfeld des Vereins – hervorragende Arbeit.  Seine Art und seine Arbeitsweise passen hervorragend zur Philosophie des Vereins.

In der aktuellen Saison überwintert der Trainer mit dem Team als Wintermeister an der Tabellenspitze, woran das Trainerteam einen sehr grossen Anteil hat. Die Leistungen in der Vorrunde unterstreichen unsere Einschätzungen und der Vorstand ist über die Verlängerung des Vertrages sehr erfreut.

Auch in der kommenden Saison werden Marco Wüst wieder bewährte Kräfte zur Seite stehen und gemeinsam ein gut eingespieltes Trainerteam bilden.

Der Verein ist überzeugt, mit diesem Entscheid die Weichen für die Zukunft positiv gestellt zu haben.

Der FC Kölliken wünscht dem Trainerteam viel Erfolg in der Rückrunde und freut sich auf die langfristige Zusammenarbeit.

Der FC Kölliken gewinnt bei Aarau II mit 4:1

Der FC Kölliken schreibt weiter an seiner Erfolgsgeschichte. Im 13. Spiel feierten die Kölliker bereits den 10. Sieg und schlossen damit die 2.-Liga-Vorrunde ungeschlagen ab. Allerdings gelang der Start in die Partie beim FC Aarau II nicht nach Wunsch. Bereits in Minute 4 liess Gezim Pepsi, einer von zwei Akteuren aus Aaraus Fanionteam, seine Klasse aufblitzen und traf zum 1:0. «Wir sind in der ersten Hälfte nervös aufgetreten», so FCK Assistenztrainer Claudio Scicchitano, «wir wollten unbedingt mit einem Sieg in die Winterpause.» Weiterlesen