Der FC Kölliken kommt beim 2:1 gegen Sarmenstorf mit Glück zu drei Punkten. 2. Liga AFV In der Nachspielzeit hatte Sarmenstorf dreimal die Möglichkeit, doch noch einen Punkt zu ergattern. Doch die letzte Szene vor dem Abpfiff (94.)war sinnbildlich für den gesamten Match. Mit viel Einsatz – körperlich an der Schmerzgrenze oder darüber hinaus – kämpften die Akteure um den Ball, der am Ende übers Gehäuse flog. Je drei Spieler beider Teams lagen danach irgendein Körperteil haltend auf dem Rasen. «Hey Schiri» und «Aua» war zu vernehmen, jene Worte, die ständig über den Platz geschrien wurden. «Jungs, wir müssen mehr spielen als diskutieren», bemerkte Rafed Bayazi. Zwischen dem Gejammer wurde auch gekickt. In der 10.Minute zirkelte Alain Schultz einen Freistoss an der Mauer vorbei ins Tor. Die Führung hielt vier Minuten, ehe Albert Marku im Strafraum gefoult wurde. Bayazi verwandelte den Penalty. Der einzige Treffer aus dem Spiel heraus fiel in der 20. Minute. Marku tankte sich an der Seite durch, sein Querpass landete bei Endrit Elezaj und der stellte auf 2:1. In Hälfte zwei dominierte der Gast, sehenswerte Aktionen blieben Mangelware und gingen in Zwischenrufen und Unsportlichkeiten unter. Die Zähler für den Sieg gegen den Tabellenzweiten kann Kölliken besser brauchen als all die gesammelten Strafpunkte.

Einen faden Beigeschmack hinterliess das Verhalten einzelner Gästefans. Neben Stimmung machten sie eine Werbebande kaputt, entwendeten einen Pokal aus dem Clubhaus und demontierten einen Banner vom Fangnetz und wollten diesen mitgehen lassen. Dieses Verhalten resp. diese Personen sind dem  “vorbildlichsten Verein” nicht würdig, schade!