Die Voraussetzungen für den Strichkampf gegen Gontenschwil waren beim FC Kölliken nicht gerade gut. Abwesende, gesperrte und verletzte Akteure sorgten dafür, dass sich FCK-Trainer Pjeter Cubi selbst in die Startelf beorderte. «Das wäre eigentlich nicht das Ziel», sagte Cubi. Dennoch starteten die Gastgeber wunschgemäss. Bereits in der 13. Minute erzielte Rafed Bayazi nach einem Ballgewinn im Mittelfeld und einem Pass in die Tiefe das 1:0. Noch vor dem Seitenwechsel konnte der FCK nachlegen, allerdings auch dank gegnerischer Unterstützung. Beim Abschluss von Deniz Selimi machte Gäste-Keeper Deniz Yilmaz nicht die beste Figur. Nach der Pause mussten sich die Einheimischen dann deutlich länger gedulden, um wieder jubeln zu können. In der 86. Minute konnte Rafed Bayazi einen Abpraller im Lattenkreuz unterbringen. Für den Schlusspunkt sorgte in der Nachspielzeit schliesslich Albert Rudaj, der zuerst im Strafraum gefoult wurde und dann den fälligen Elfmeter auch gleich zum 4:0 verwandelte. «Es war eine konzentrierte Leistung, bei der wir zum ersten Mal in dieser Saison ohne Gegentreffer geblieben sind», sagte Cubi, «das war wichtig, um den Anschluss in der Tabelle nicht zu verlieren.»

Kölliken: Lenny Hofer, Jan Buchser, Mateo Trgo, Nestor Ebobisse Molly, Emanuel Berisa, Deniz Selimi, Albert Rudaj, Pjeter Cubi, Bozo Predojevic, Rafed Bayazi, Endrit Elezaj.

Gontenschwil: Deniz Yilmaz, Eren Kizilkan, Claudio Schüttel, Dominic Pingiotti, Basil Ulmann, Sandro Zürcher, Simon Hirt, Abdullah Naserizadeh, Diego de Faveri, Roman Holenstein, Franjo Bajo.