Trotz einer knappen 3:4 Niederlage in Rothrist, sind unsere B-Junioren souverän in die 1. Stärkeklasse aufgestiegen. Da der Aufstieg bereits eine Runde vor Schluss feststand, war

Die Da-Junioren konnten auch das letzte Spiel gegen den SC Zofingen mit 3:2 für sich entscheiden uns stehen somit ohne Punktverlust in acht Spielen als klarer Aufsteiger in die 1. Stärkeklasse fest.

Auch unsere Ea-Junioren haben das letzte Vorrunden-Spiel gegen den FC Rothrist ausgetragen und dieses im Gegensatz zu den älteren Jahrgängen gewinnen können (5:2). Somit werden im Frühling auch die E-Junioren in der 1. Stärkeklasse auflaufen dürfen.

Bei den C-Junioren ist unserem Partner-Verein FC Muhen frühzeitig der Aufstieg in die 1. Stärke-klasse gelungen. Der einzige Punktverlust resultiert ausgerechnet aus dem Spiel gegen den FC Kölliken.

 

Auf Grund der hervorragenden Herbstrunde 2021 werden die Juniorinnen und Junioren des FC Kölliken im Frühling in sämtlichen Kategorien (E- bis B-Junioren) in der höchsten Aargauer Liga vertreten sein.

Herzliche Gratulation sämtlichen Mannschaften, welche diese Herbstrunde im Einsatz standen für die tolle und spannende Spiele.

 

Martin Studer

Juniorenobmann FC Kölliken

Die Voraussetzungen für den Strichkampf gegen Gontenschwil waren beim FC Kölliken nicht gerade gut. Abwesende, gesperrte und verletzte Akteure sorgten dafür, dass sich FCK-Trainer Pjeter Cubi selbst in die Startelf beorderte. «Das wäre eigentlich nicht das Ziel», sagte Cubi. Dennoch starteten die Gastgeber wunschgemäss. Bereits in der 13. Minute erzielte Rafed Bayazi nach einem Ballgewinn im Mittelfeld und einem Pass in die Tiefe das 1:0. Noch vor dem Seitenwechsel konnte der FCK nachlegen, allerdings auch dank gegnerischer Unterstützung. Beim Abschluss von Deniz Selimi machte Gäste-Keeper Deniz Yilmaz nicht die beste Figur. Nach der Pause mussten sich die Einheimischen dann deutlich länger gedulden, um wieder jubeln zu können. In der 86. Minute konnte Rafed Bayazi einen Abpraller im Lattenkreuz unterbringen. Für den Schlusspunkt sorgte in der Nachspielzeit schliesslich Albert Rudaj, der zuerst im Strafraum gefoult wurde und dann den fälligen Elfmeter auch gleich zum 4:0 verwandelte. «Es war eine konzentrierte Leistung, bei der wir zum ersten Mal in dieser Saison ohne Gegentreffer geblieben sind», sagte Cubi, «das war wichtig, um den Anschluss in der Tabelle nicht zu verlieren.»

Kölliken: Lenny Hofer, Jan Buchser, Mateo Trgo, Nestor Ebobisse Molly, Emanuel Berisa, Deniz Selimi, Albert Rudaj, Pjeter Cubi, Bozo Predojevic, Rafed Bayazi, Endrit Elezaj.

Gontenschwil: Deniz Yilmaz, Eren Kizilkan, Claudio Schüttel, Dominic Pingiotti, Basil Ulmann, Sandro Zürcher, Simon Hirt, Abdullah Naserizadeh, Diego de Faveri, Roman Holenstein, Franjo Bajo.

Rund einen Monat nach der 3:8-Pleite im Sechzehntelfinal des Aargauer Cups gegen den FC Windisch kassierte der FC Kölliken nun auch in der 2.-Liga-Meisterschaft gegen denselben Gegner eine deutliche Niederlage. Das 2:6 gestern Abend war für die dezimierte Mannschaft von Trainer Pjeter Cubi bereits die vierte Pleite in Serie. Dabei begann die Partie aus Sicht der Gäste nach Mass: Die Kölliker dominierten das Geschehen in der ersten halben Stunde und gingen durch Deniz Selimi in der 13. Minute mit 1:0 in Führung. Windisch drehte aber noch vor der Pause auf – unter gütiger Mithilfe des Gegners. Erst nutzte Alen Velic einen Kölliker Fehler am Strafraum zum 1:1 aus, zwei Minuten später kassierte FCK-Verteidiger Christian Lüthi wegen einer Notbremse die Rote Karte. Fünf Minuten später erzielte Kristian Popov das 2:1 für Windisch, das in Überzahl nach dem Seitenwechsel leichtes Spiel hatte. Popov (56.) und Atanas Angelov (65.) erhöhten auf 4:1, ehe Rafed Bayazi (73.) der Anschlusstreffer gelang. Popov mit seinem dritten Streich (83.) und der eingewechselte Mustafa Doran (89.) mittels Sonntagsschuss besiegelten die klare Pleite. «Nach einem guten Start haben uns eigene Fehler wieder in die Negativspirale gebracht», sagte Pjeter Cubi.

Windisch: Hamdiu; Türkan, Weber, Alacam, Aleksandar Angelov; Jafari, Oliveira Assis, Stoilovski, Velic; Atanas Angelov; Popov.

Kölliken: Schenk; Lüthi, Trgo, Racaj, Berisa; Selimi (79. Ibisi), Rudaj, Ebobisse Molly, Almeida (73. Shazimani); Sinisterra Vente, Bayazi.

Bemerkungen: Kölliken ohne Marku (gesperrt), Peter, Binaku, Predojevic, Elezaj und Bajrami. – Verwarnungen: 65. Rudaj und Selimi, 66. Sinisterra Vente. – Rot: 36. Lüthi (Notbremse).

Der FC Kölliken macht gegen Tabellenschlusslicht Gränichen zu wenig aus seinen Chancen und zu viele Fehler und verliert mit 1:2.

 

«Beissen, laufen, kommt Jungs, das ist unser Spiel, das ist unser Sieg», ruft Gränichens Goalie Alban Gecaj seinen Vorderleuten zu. Noch sind 10 Minuten zu spielen. Trainer Felipe Giacomini hält es schon lange kaum mehr aus an der Seitenlinie, tigert nervös und laut Anweisungen schreiend umher. Keine Frage: Die Gränicher riechen den Sieg – es wäre der erste in der laufenden Saison. Gegner Kölliken hatte definitiv etwas dagegen, dass die Gäste drei Zähler nach Hause nahmen. Jedenfalls liessen die Platzherren mit ihrem Einsatz keinen Zweifel aufkommen, dass sie ebenfalls gewinnen wollten. Doch einmal mehr verdribbelten sich in der 81. Minute mehrere Spieler im Strafraum, statt aufs Tor zu schiessen. Auch die letzte gute Chance in der 88. Minute verstrich ungenutzt. Und so jubelte Gränichen nach der für sie schier endlosen vierminütigen Nachspielzeit über den ersten Dreier. Düster war die Stimmung hingegen bei den Köllikern, die nach dem Schlusspfiff ein paar Minuten im Kreis zusammensassen, ehe Trainer Pjeter Cubi nach ein paar kritisierenden, aber auch aufmunternden Worten den Spielern wieder auf die Beine half. «Wir haben uns in der ersten Halbzeit selber geschlagen», befand Cubi, «unsere individuellen Fehler waren eine Einladung zum Sieg, und die nahm Gränichen an.» Den Freiraum und die Patzer ausgenutzt In den ersten 20 Minuten waren es zu ungenaue Abschlüsse bei schön herausgespielten Chancen, die eine Führung verhinderten. Dann ergatterte, als sich der FCK in der Angriffsauslösung befand, Patriot Haliti den Ball, lancierte einen Sturmlauf, entwischte auch der Offside-Falle und stellte auf 1:0. In der 35. Minute verstolperte Durim Racaj den Ball als hinterster Feldspieler. Gränichens Ramon Egli reagierte blitzschnell und nutzte den Freiraum und die Zeit vor Goalie Remo Schenk, um Mass zu nehmen und mühelos zum 2:0 einzuschieben. Drei Minuten später landete eine Flanke von Albert Marku statt bei einem Mitspieler im Strafraum am Pfosten und prallte von da ins Tor zum 1:2-Pausenstand. Eine Pleite, die wehtut und die unnötig war Kölliken blieb auch in der zweiten Hälfte die aktivere, spielbestimmende Mannschaft, allen voran der wirblige Marku sorgte für Druck. In der 48. Minute suchte er, umzingelt von vier Gränichern, aus der Drehung heraus den Torerfolg. Albert Rudaj (55.) sah seinen Schuss am Goalie abprallen und Biedar Binakus (56.) Knaller war ebenfalls Beute von Alban Gecaj. «Wir haben zu wenig gemacht aus unseren Möglichkeiten», konstatierte Pjeter Cubi. Danach erzeugte Gränichen nochmal Druck, kam aber auch nicht mehr zu Zählbarem. Die Gäste retteten die Führung über die Zeit und verbesserten sich auf den zweitletzten Rang. «Es tut weh, weil diese Niederlage absolut unnötig war», gab Köllikens Trainer zu, blickte aber optimistisch nach vorne: «Es kehren einige Spieler zurück, die angeschlagen waren, und wenn wir seriös weiterarbeiten, kommt der nächste Erfolg sicher bald.»

 

Melanie Gamma

Das 2.-Liga-Team des FC Kölliken unterliegt in Brugg mit 1:3.

 

In der letzten Minute der regulären Spielzeit sorgt Bruggs Malsor Osmani mit seinem Tor zum 3:1 dafür, dass der FC Kölliken einsehen muss, dass er ohne Punkte im Gepäck die Heimreise antreten wird. Und nicht nur das, «dank» der Auswärtsniederlage fällt der FCK in der Tabelle wieder unter den Strich. «Am Ende schaut für eine Leistung, die nicht schlecht war, einfach zu wenig raus», erklärte Kölliken-Trainer Pjeter Cubi. Allerdings mussten sich die Gäste auch an die eigene Nase fassen, zum Beispiel beim ersten Gegentreffer in der 24. Minute. Nach einem eigenen Freistoss lagen die Kölliker plötzlich in Rückstand. Die Einheimischen spielten einen langen Ball Richtung gegnerisches Tor. Weil sich Torhüter und Verteidiger bei der Klärung der Situation nicht einig waren, musste Mike Hüsler nur noch einschieben. Daraufhin fehlte es bei den Gästen einige Minuten an der nötigen Konzentration – und schon stand es 2:0. Ein abgefälschter Schuss (28.) landete vor den Füssen von Yanis Ouslama und der traf zum 2:0. Nach der Pause dominierte der FCK die Partie, musste sich aber bis in die 72. Minute gedulden, ehe Deniz Selimi nach einem langen Ball in den Sechzehner zog und wuchtig für das 1:2 sorgte. Weil das vermeintliche 2:2 wegen Offside keine Anerkennung fand, mussten die Gäste noch mehr öffnen. Das nutzten die Brugger kurz vor dem Schlusspfiff schliesslich zum 3:1 aus.