Hobby-Kicker und Fussball-Ästheten aufgepasst! Am Freitag, 21. Juni 2019, findet auf der Kölliker Walke die «Friday Soccer Night» statt – das Dorf-/Firmenturnier des FC Kölliken. Gespielt wird in zwei Kategorien: “Mixed” (Männer/Frauen gemischt, Anzahl Lizenzierte beschränkt) und “Professionals” (keine Lizenzbeschränkung). Jetzt (Plausch-)Mannschaft zusammenstellen und gleich hier anmelden! «Zschäme Tschüttele, öppis Feins ässe ond cooli Musig gsnüüsse – de beschti Start is Wochenänd!» Anmeldeschluss ist Mittwoch, 12. Juni 2019.

An alle jungen “Ronaldos”, “Messis” und “Lewandowskis”: Am Samstag, 22. Juni 2019, findet auf der Kölliker Walke das «Champions League»-Schülerturnier des FC Kölliken statt! Spielt in vier Alterskategorien um einen Wanderpokal und tolle Preise! Eingeladen sind alle Schülerinnen und Schüler aus Kölliken und den umliegenden Gemeinden. Jetzt hier anmelden – Anmeldeformulare erhältst Du auch von Deiner Lehrperson. Anmeldeschluss ist Mittwoch, 12. Juni 2019. Nicht warten – anmelden!

Der FC Rothrist und der FC Kölliken trennen sich mit 1:1.
Beide Teams profitieren von einem glücklichen Treffer.

Für uns ist dieser Punkt sicher besser als für die Rothrister», erklärte Köllikens Captain Marco Werthmüller, «in den ersten 60 Minuten haben wir die Partie dominiert, aber in der Schlussphase sind wir etwas anfällig geworden und müssen letztlich froh sein, den einen Zähler ins Trockene gebracht zu haben.» Bei seinem Gegenüber, Rothrists Captain Ardijan Kqira, war die Gefühlslage etwas anders: «Für uns ist das eher ein schlechter Punkt, weil wir zuhause unbedingt gewinnen wollten und vor allem in der zweiten Halbzeit auch genügend Chancen gehabt hätten, ein zweites Tor zu erzielen.»

Obwohl der Favorit aus Kölliken schneller in die Begegnung gefunden hatte, gingen die Einheimischen schon früh in Führung. In der 9. Minute wurde ein weiter Ball aus der eigenen Hälfte von Raffaele Babele per Kopf in den Lauf von FCR-Stürmer Volkan Karaboga weitergeleitet. Dieser fackelte nicht lange und bezwang FCK-Goalie Ramon Grob, der das Leder nicht mehr entscheidend abwehren konnte. Was von aussen den Anschein machte, bestätigten die Kölliker auf dem Platz lautstark: Karaboga war höchstwahrscheinlich aus einer Abseitsposition gestartet.

Die Gäste schüttelten sich und drückten weiter. Stürmer Albert Marku boten sich gegen eine in Hälfte eins nicht immer sattelfeste Rothrister Defensive in der 17. beziehungsweise 41. Minute zwei gute Möglichkeiten, um auszugleichen. Auf der anderen Seite hätte Babele in der 38. Minute nach einer schönen Popaj-Flanke in die Mitte durchaus auf 2:0 stellen können.

So ging es mit einer knappen Führung der Gastgeber in die Pause – zumindest deutete alles darauf hin. Doch Sekunden vor dem Gang in die Garderobe brachte Lukas Zgraggen von der rechten Seite einen Ball im hohen Bogen Richtung weiten Pfosten. Rothrist-Torhüter Kay Trost griff unbedrängt nach dem Leder, obwohl dieses vielleicht sogar am Tor vorbeigeflogen wäre. Und das hatte für ihn unschöne Folgen: Irgendwie schaffte er es, das Spielgerät hinter die Linie fallen zu lassen. Ausgleichende Gerechtigkeit hätte man sagen können. Für Trost ist diese Sicht der Dinge aber wohl kein Trost.

Die ersten beiden Halbchancen nach dem Seitenwechsel gehörten wieder dem immer noch ungeschlagenen Tabellenleader. Doch so richtig zwingend wurden die Kölliker nicht mehr. Je länger die Partie dauerte, umso mehr baute der ohne einige Stammspieler angereiste Gast schliesslich ab – und ermöglichte es den Einheimischen damit, ihrerseits nach drei Punkten zu streben. Torhüter Grob rückte immer mehr ins Zentrum des Geschehens und musste in den letzten zehn Minuten gleich dreimal retten. Sowohl Karaboga zweimal per Kopf als auch der eingewechselte Josias Mikalay per Weitschuss vermochten aber nichts mehr daran zu ändern, dass auch das zweite Derby der Rückrunde für den FCK mit einer Punkteteilung endete.

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Fc Kölliken

Kölliken trifft beim 5:1 gegen Frick auf, wie man es vom Leader erwartet

Anspiel, Angriffsauslösung, Schuss auf Tor – der FC Kölliken machte gegen Frick von der ersten Sekunde an klar, dass er vor Heimpublikum den elften Sieg der Saison schaffen wollte. Frick trat im Gegenzug auch sofort erstmals gefährlich im gegnerischen Strafraum in Erscheinung und machte deutlich, dass man dem Leader keinen Zähler schenken wollte. «Wir mussten hart arbeiten für die Punkte», befand Kölliker-Trainer Marco Wüst denn auch nach dem Schlusspfiff, obwohl das Resultat anderes vermuten liess. Mit 5:1 schicket der FCK die Fricker heim. Es hätte sogar 7:3 stehen können, hätten alle Tore gezählt, sprich wären nicht drei wegen Offside aberkannt worden.

Die Ruhe bewahrt
Mit «hart arbeiten» sprach Wüst wohl auch die Gangart an, die die Equipen anschlugen. Es wurde geschubst und gerempelt, hier ein Aufschrei und einer, der sich am Boden wälzte, da eine geahndete Schwalbe oder ein Nachtreten. Meist ärgerten sich die Ersatzspieler und Betreuer lauter über Schiedsrichterentscheide und das Verhalten gewisser Spieler als die Akteure auf dem Platz. «Ja, es war ein Kampfspiel», bestätigte Wüst, «aber ich denke, das meiste war legitim». Ein Foul dastand am Anfang des 1:0 für die Kölliker, als Dario Dussin in der 21. Minute einen Freistoss direkt verwandelte. In der 40. Minute stellte Fricks Gian Luca Venzin aus abseitsverdächtiger Position auf 1:1. «Auf den Ausgleich haben wir gut reagiert, liessen uns nicht aus der Ruhe bringen und starteten gut in die zweite Halbzeit», analysierte Marco Wüst. Das 2:1 in der 47. Minute sei wohl der Knackpunkt gewesen. Kevin Burkhards Eckball kam zu Marco Werthmüller, der auf Fabian Böni weiterleitete, welcher aus drei Metern zum 2:1 einschoss. In der 62. Minute provozierte Goran Antic im Strafraum ein Foul. Den fälligen Penalty verwandelte Dario Dussin souverän.

In der Folge sorgten die vielen anwesenden Junioren für Stimmung. Sie hatte zuvor als Premiere auf der Walke als Einlaufkids die Spieler aufs Feld begleitet oder standen als Balljungen- und mädchen im Einsatz. Auch ihnen zeigte Ilir Thaqi, wie man als Ersatzspieler zum Joker wird. Knapp einen Minute war er auf dem Platz, als er einen Unachtsamkeit der Fricker Defensive ausnutze und das 4:1 schoss. Ein Missverständnis zwischen Goalie und Abwehr ermöglichte Severin Dätwyler doch noch einen Treffer. Mit dem 5:1 in der 90. Minute schloss er den Torreigen. «Ich sagte meinen Spielern, sie sollen diesen hohen Sieg geniessen und darum am Dienstag wieder fit in Training kommen», so Marco Wüst. Schliesslich wartet mit dem Spiel in Rothrist am Samstag ein Derby auf die Kölliker.