Der Höhenflug des FC Kölliken hält weiter an. Im gestrigen Nachtragsspiel beim FC Gontenschwil feierte die Mannschaft von Trainer Marco Wüst einen 2:0 Erfolg und grüsst damit in der 2. Liga neu von der Tabellenspitze.

Den siebten Meisterschaftssieg mussten sich die Kölliker allerdings wie schon den 4:1-Heintriumpf vor einer Woche gegen den FC Gränichen hart erarbeiten. Erst in der 80. Minute gingen die Gäste mit 1:0 in Führung, nachdem Gontenschwils Torhüter Kevin Walz einen Schuss von Dario Dussin nur ungenügend abwehren und der eingewechselte Severin Dätwyler abstauben konnte. Dätwyler war es auch, der sechs Zeigerumdrehungen später am Ausgangspunkt der Entscheidung stand. Mit einem Steilpass lancierte er Albert Marku, der souverän zum 2:0 Endstand einschieben konnte.

Trotz des dritten Siegs in Serie zeigte sich Marco Wüst nicht restlos zufrieden mit dem Auftritt seiner Elf. «Das war nicht das Gelbe vom Ei, obwohl wir das Spiel im Griff hatten», sagte er, «wir agierten viel zu kompliziert und zu hektisch». Und wenn sich doch einem die Gelegenheit zum Abschluss ergab, scheiterten Albert Marku oder Benard Duzhmani aus bester Position. So verkam das Duell zwischen dem gastgebenden Klub mit der schwächsten Offensive (7 Tore) und der Mannschaft mit der besten Defensive (6 Tore) der 2. Liga eher unerwartet zum Geduldspiel.

Bereits übermorgen Freitag wartet ein weitaus stärkerer Brocken auf den FC Kölliken. Um 20:30 Uhr ist der erste Verfolger Niederwil zum Spitzenkampf auf der Walke zu Gast.