Fussball 2. Liga AFV Eine durchzogene Rückrunde trübt die gelungene Saison des FC Kölliken

Mit zwei Spielen innert vier Tagen geht für den FC Kölliken eine 2.-Liga-Saison zu Ende, in der er zwei Gesichter präsentiert hat. In der Vorrunde überzeugten die Gelb-Schwarzen mit attraktivem Offensivfussball, schossen 40 Tore in 13 Partien und sammelten 22 Punkte. Den Höhenflug vermochten die Kölliker nach der Winterpause nicht fortzusetzen, aus 12 Partien resultierten nur noch 10 Punkte und 13 Tore. Entsprechend erleichtert ist man auf dem Sportplatz Walke, dass der Klassenerhalt trotz der durchzogenen zweiten Saisonhälfte bereits vorzeitig realisiert werden konnte. «Wir sind sehr froh», sagt Trainer Marco Wüst, «durch das Polster konnten wir uns die eine oder andere knappe Niederlage leisten.» Im gleichen Atemzug gesteht er aber, dass die Rückrunde nicht als Meilenstein in die Vereinsgeschichte eingehen werde. «Nach einer solchen Vorrunde strebt man nach mehr. Für den FC Kölliken wäre das nicht komplett unmöglich, aber es zeigt, dass das immer mit einem grossen Effort verbunden ist», erklärt Wüst.

Die Ursache, weshalb Kölliken nicht an die Erfolge anknüpfen konnte, liege dem 33-jährigen Gränicher zufolge an der ausgebliebenen Fortune. «In der Vorrunde haben wir enge Spiele mit Glück gewonnen, in der Rückrunde wurden wir für unsere Leistungen schlecht belohnt», sagt Marco Wüst. Das schwächere Frühjahr will er nicht alleine auf den Abgang von Topskorer Albert Marku im Winter zu den Eagles Aarau reduzieren. «Er war sicher wichtig für uns, aber an diesem Wechsel ist es nicht gelegen. Die restlichen Spieler hatten einen genauso hohen Anteil am Erfolg in der Hinrunde», betont Wüst. Ebenso wenig lässt er die zahlreichen Absenzen in der Rückrunde als Ausrede gelten. «Unser Kader ist gross genug, so erhalten andere Spieler eine Chance», sagt Wüst und verweist auf die Konkurrenz, «die mit den gleichen Problemen kämpfen musste.»

Noch vor dem letzten Saisonspiel am Samstag (16 Uhr) zuhause gegen Koblenz richtet sich Marco Wüsts Fokus bereits auf die nächste Spielzeit. «Die Mannschaft bleibt grösstenteils zusammen und es wird frisches Blut geben», sagt Wüst, der auch in der kommenden Meisterschaft den FCK coachen wird.